Maschinen für den letzten Hundertstel kosten mehr. Das hat einen direkten Grund: Sie erfordern in der Fertigung mehr Aufwand. Mehr Sorgfalt bei der Ausrichtung, mehr Nacharbeit an Bauteilen, die nicht sofort passen, mehr Erfahrung bei den Monteuren, die wissen, wo die kritischen Stellen einer Maschine liegen.
Dieser Mehraufwand schlägt sich im Preis nieder. Gleichzeitig schlägt er sich in der Lebensdauer und Konstanz nieder. Eine Maschine, die auf diesem Niveau aufgebaut ist, hält diese Qualität über Jahre. Sie driftet nicht ab, sie erzeugt nicht mit der Zeit zunehmend Schleifbild-Probleme, die durch Verschleiß entstehen, der bei einer weniger präzisen Grundmontage schneller einsetzt.
Für Betriebe, die in ihrem Produktsegment auf gleichbleibende Oberflächenqualität angewiesen sind, ist das kein Luxusargument, sondern eine Wirtschaftlichkeitsrechnung.